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Der kleine Maulwurf

Man sagt, Maulwürfe sind nahezu blind. Das bezweifle ich stark. Warum suchen sich die Burschen dann immer zielgerichtet unseren Garten aus? Der Maulwurf hat zwar ein besseres Image als die Wühlmaus, aber als Hobbygärtnerin kann ich nicht behaupten, dass er willkommen ist. Ich habe gelesen, dass ein junger, vitaler Maulwurf täglich bis zu 20 Erdhügel produzieren kann. Mit seinen großen sechsfingrigen
Grabschaufeln ist er perfekt an das Leben unter Tage angepasst. Na, bei uns muß die Dino-Variante zugange sein, wenn man die Größe der Hügel betrachtet. Bei der Anlage ihres Höhlensystems nimmt der Wühler keine Rücksicht auf Rasen oder Blumenbeete, auch wenn er, wie in den lustigen Episoden der Trickfilmserie, total süß und possierlich ist. Zudem ist er noch nützlich, da er Insekten und Larven frisst - trotzdem würde ich Ihn gern aus meinem Garten vertreiben. Diverse Methoden haben bisher keinen Erfolg gezeigt, der Maulwurf und seine Freunde sind noch da. Rotzfrech graben sie lustig weiter. Da kommt einem schon manchmal der Gedanke, auf den Naturschutz zu pfeifen. Ein Maulwurf soll gut riechen und hören können, wahrscheinlich morst er seinen Kumpels, wo er hockt und schon kommt ein neuer Kamerad und nistet sich bei uns ein. Die Lumpen können sich auch noch bei mir ausruhen, denn es müssen ja schon etliche Gänge der Vormieter vorhanden sein. Ausgraben wäre wohl das Beste, allerdings habe ich nicht die Zeit, mich den ganzen Tag auf Lauer zu legen.
Also - ganz brutal! Fangen und zur Strafe lebendig begraben - allerdings gaaanz weit weg! Ha, ha!
Morgen backe ich Maulwurfskuchen, besuchen Sie uns mal im Küchenstudio und probieren Sie ein Stück.