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18 Jahre Küchenstudio Freitag

Als ich 1993 meinen sicheren Job als Hausleiter eines Hamburger Unternehmens kündigte für das Risiko der Selbstständigkeit, haben mir alle einen Vogel gezeigt. Aus Schwerin wegziehen nach Grammentin (Ja, Frau Freitag, ist das denn schon Polen?), um in Stavenhagen ein Küchenstudio zu eröffnen - da haben mir erst recht alle einen Vogel gezeigt. Nur mein Mann hat mich unterstützt.Warum konnte ich damals, wo doch schon so viele große Küchengeschäfte auf dem Markt waren, daran glauben, dass es da irgendwo noch ein Plätzchen für mich gibt? Ich hatte einen Traum und ein klares Ziel vor Augen - ein eige-nes Geschäft! Ein gesundes Selbstvertrauen, Mut und ein bisschen Größenwahn gehörten wohl auch dazu. Ich wollte das machen, was ich am besten konnte, denn schon als Kind hatte ich einen Kaufmannsladen so mit kleinen Holzschübchen und Tütchen, Schächtelchen, Gläschen und Fläschchen und das Verkaufen hat mir immer Spaß gemacht. Es ist ein schönes Gefühl, etwas Eigenes aufzubauen und anders zu sein als die Mitbewerber. Bei uns steht Quali-tät an erster Stelle und ein fairer Preis, aber auch zuhören und sich unterhalten, nicht nur über die Einbauküche sprechen, auch über Farb- und Materialwahl für Wand und Fußboden, über die Gesundheit, das Wetter, das süße Baby, den kleinen Hund ... Die Leute freuen sich dann und ich freue mich, wenn die Leute sich freuen. Und weil sich dann alle so schön freuen, ist eine gute Stimmung für ein Beratungsgespräch da, alles ganz locker und entspannt.Unsere originelle Wandbemalung am Küchen-studio ist zum Markenzeichen mit großem Wie-dererkennungswert geworden, ganz oft mache ich Fotos von Menschen, die sich zu unseren gemalten Neugierigen dazustellen und Spaß haben. Ich brauche kein Red Bull, denn der Er-folg verleiht mir Flügel. Mich macht meine Arbeit sehr, sehr glücklich und ich bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.